Implantation

Die Implantation des neuen Optimizer® Smart wird als minimal-invasiver Eingriff unter Lokalanästhesie durchgeführt. Die neue Konfiguration mit zwei Elektroden ermöglicht eine einfachere Implantation und eine flexible Positionierung durch die im Header integrierte Ladespule.

Der Impulsgenerator wird in der Regel rechtspektoral implantiert. Zwei rechtsventrikuläre Elektroden werden für die Abgabe der CCM™-Signale platziert und optional kann eine Vorhofelektrode zur Wahrnehmung im rechten Vorhof oder der lateralen Wand positioniert werden.

Elektrodenplatzierung

Die bevorzugte Lage der ventrikulären Elektroden ist mittig zwischen Apex und Basis am Septum. Eine Elektrode wird nahe der freien Wand anterior und die zweite nahe der freien Wand posterior platziert. Bei Zustand nach ICD-Implantation sollte ein angemessener Abstand (ca. 2 cm zwischen den CCM™-Elektroden und der ICD-Elektrode eingehalten werden. Zur Bestätigung der korrekten Lage werden die Impedanzen nach erfolgter Elektrodenimplantation extern gemessen. Crosstalk-Tests werden durchgeführt, um die Möglichkeit einer unerwünschten Interaktion zwischen Optimizer® und ICD zu eliminieren.

Platzieren des Optimizer® Smart Impulsgenerator

Der Optimizer® Smart Impulsgenerator wird rechtspektoral in eine subkutane Tasche eingelegt. Die maximal empfohlene Tiefe des Implantats für noch korrekte Systemabfrage und adäquates Laden beträgt 2,5 cm. Die Elektroden sollten in einem leichten Bogen verlaufen und nicht unter Spannung oder Zug stehen. Der IPG sollte mit nichtresorbierbarem Nahtmaterial an der Faszie fixiert werden. Danach wird die Tasche verschlossen.

Nach der Implantation wird das Gerät abgefragt, um die korrekte Systemprogrammierung sicherzustellen und eine Elektrodendislokation auszuschließen. Anschließend bleibt der Patient vor seiner Entlassung noch mindestens 24 Stunden lang in der üblichen postoperativen Betreuung.